Gemüse: gesund und fettarm

Fettarme Ernährung bedeutet, darauf zu achten, dass die Kalorien nicht Überhand nehmen und trotzdem gut zu essen – aber wie gesund ist fettarmes Essen? Macht Essen auf Dauer noch Spaß, wenn ständig fettarm gespeist wird?

Fettarmes Essen macht glücklich, oder?

Fettarmes Essen bedeutet Gemüse, Obst und Vollkorn. Fastfood ist aus dem Ernährungsplan komplett gestrichen. Das hört sich für Viele nach Entbehrung an, kann aber schmecken. Es darf genascht werden, aber nicht zu viel und am besten greift man zu Obst oder Joghurt – ein Tipp: Finger weg von Light-Produkten! Weniger Fett, bedeutet nicht weniger Kalorien. Bei der fettarmen Ernährung geht es darum, dass die Nahrung bewusst zu sich genommen wird – man gewinnt Kontrolle über die Ernährung, genau wie bei einer Diät. Fettarmes Essen kann mit den richtigen Rezepten schmackhaft und sättigend sein, sodass die Ausschüttung der Endorphine nicht ausbleibt. Ein wichtiger Faktor! Denn unser Gemütszustand hängt nicht selten von der Ernährung ab. Aber ist fettarmes Essen, auch wenn es uns „glücklich“ macht, tatsächlich gesund? Und eine perfekte Lösung, um Gewicht zu verlieren – statt die unzähligen Diäten im Test zu durchlaufen?

Der konstante Verzicht auf Fett als Diät-Konzept

fettarmes Essen

Fettarmes Essen wie Sushi ist lecker, gesund und sättigend

Fettarmes Essen ist gesund, aber nicht auf Dauer! Die weit verbreitete Meinung, dass Fette grundsätzlich ungesund sind und dick machen, hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen bei ihrer Ernährung auf gesunde Fette verzichten. Dabei bringt dieser Verzicht im Vergleich zu einer richtigen Diät nur wenig. Möchte man abnehmen, muss man auch „fetthaltige“ Lebensmittel konsumieren – nur die richtigen müssen es sein.

 

Welchem Zweck dient das gesunde Fett?

  • Fett sorgt für ein natürliches Sättigungsgefühl
  • Es ist für die Funktion von Hormonen und Enzymen unerlässlich
  • Es wird für die Aufnahme der Vitamine A, D, E und K benötigt (positiv für eine Diät)
  • Es verringert die Schwankungen im Blutzuckerspiegel
  • uvm.

Welche Fette gelten als ungesund?

Industriell hergestelltes Fett wird in Massen produziert und verarbeitet, damit es möglichst günstig ist. Lebensmittel, die mit dem geruchsneutralen Fett versehen werden, weisen eine längere Haltbarkeit auf als „natürliche“ Lebensmittel. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, verzichtet auf geruchloses Öl, überhitztes Fett und Transfette. Doch wie erkennt man Lebensmittel mit ungesundem Fett? Schließlich schreit nicht jedes Produkt, zu dem man greift, danach. Einem kann man sich jedoch sicher sein, fast alle industriell hergestellte Lebensmittel sind mit künstlichem Fett versehen. Weitere Informationen zu industriell hergestellten Lebensmitteln gibt es hier: Alkohol in Lebensmitteln

Fett als Geschmacksträger

Fett ist Träger von Geschmacks- und Aromastoffen, darum schmecken fettreiche Lebensmittel meist besser, jedoch hat das Fett mehr als doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiße. Trotzdem muss eine gesunde Ernährung auch Lebensmittel mit „hohem“ Fettanteil beinhalten – ebenso wie Obst und Gemüse. Es gilt, ein gesundes Mittelmaß zu finden und nach Möglichkeiten selber zu kochen, um industrielles Fett und Öl zu umgehen.

2 Beispiele für fettarmes Essen / Diät Rezepte

Seelachspfanne mit Gemüse:

  • 300 g Karotten
  • 200 g Erbsen, TK
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose Mais
  • 600 g Seelachsfilet
  • 50 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Prise Estragon
  • 1 Prise Salz und Pfeffer (weißer Pfeffer aus der Mühle)

Zubereitung: Die Kräuter hacken, das Filet würfeln und die Butter in einer beschichteten Pfanne zergehen lassen. Karottenstifte, Zwiebel-Streifen und Erbsen 2-3 Minuten dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen, die Filetwürfel dazugeben und fertig garen lassen.

Dieses Gericht ist ein gelungenes Beispiel für gesunde Ernährung. Es ist fettarm und durch das Gemüse reich an Vitaminen. Das Kochen gestaltet sich simpel und schnell. Tipp: solche Rezepte können mit Sahne verfeinert werden, wer sich inmitten einer Diät befindet, sollte auf die zusätzlichen Kalorien jedoch verzichten.

Fettarmes Hähnchen mit Reis:

  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Paprikaschote (rot)
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Sojasauce (zudem: Öl, Salz, Pfeffer und Curry)

In der afrikanischen Küche oft etwas schärfer, ist dieses Rezept (wie viele Rezepte auch) auf den europäischen Gaumen abgestimmt – wer es trotzdem scharf mag, findet zahlreiche Rezepte in der thailändischen Küche. Die Kombination aus Obst und Gemüse, zudem die fettarme Beilage Reis, macht dieses Essen zu einer perfekten Diät-Kost.

Die beiden Rezepte zeigen deutlich, dass fettarme Gerichte die alltägliche Küche bereichern, allerdings sollte man Lebensmittel mit gesundem Fett nicht meiden. Tipp: nur kalt gepresstes Öl, mild duftend und unerhitzt unterstützt die Gesundheit und Hilft beim Abnehmen.